Kontakte und Kontrakte - Gute Geschäfte ohne Geld

Außenwaschbecken gegen Seminarraum

Auf dem Marktplatz der Guten Geschäfte in Stutensee vereinbarte die Firma Geissler (Blechnerei und Sanitär) aus Staffort im Herbst 2008 mit der Sozialstation Stutensee-Weingarten, dass ein Außenwaschbecken an der Rückseite der Zentrale kostenfrei angebracht werden sollte. Im Gegenzug stellt die Sozialstation ihren Seminarraum für eine Veranstaltung der Firma zum Thema „Behindertengerechter Badumbau“ zur Verfügung.

Pünktlich zum Start der Gartensaison war es dann soweit. Ein Mitarbeiter der Firma Geissler legte den Wasseranschluss und montierte das Außenwaschbecken. Einer weiteren Außenbepflanzung des Geländes steht nun nichts mehr im Weg. Für die Sozialstation war das schon mal ein gutes Geschäft. Wir hoffen, dass im Gegenzug auch die Firma Geissler profitieren kann. Damit wäre das Ziel der Guten Geschäfte Stutensee voll erreicht.

Ein Hochbeet für Gewürze

Das Seniorenzentrum Stutensee präsentierte im September 2008 nach ausführlichen internen Überlegungen seinen Wunsch: Ein Hochbeet für Gewürze, das älteren Menschen Gelegenheit gibt, die Pflanzen zu pflegen und die Kräuter zu ernten, ohne dass man sich dabei bücken muss, was den Bewohnern/innen naturgemäß sehr schwer fällt. Auch Rollstuhlfahrer sollten sich beteiligen können, was bei üblichen Beeten ja ganz unmöglich ist.
Die Baudienstleistungsfirma Demus GmbH fand sich bereit, das Hochbeet anzulegen samt aller notwendigen Arbeiten bis hin zur Erstbepflanzung. Als Gegenleistung stellte das Seniorenzentrum Gutscheine für je einen Schnuppertag in der Tagespflege zur Verfügung.
Am 3. November wurde das Beet dann seiner Bestimmung übergeben, Prokurist Thorsten Fredrich überbrachte gemeinsam mit einer fachkundigen Mitarbeiterin die Gewürzpflanzen und setzten sie gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern und den Gästen der Tagesstätte ein.
Etwa 3.800 Euro hätte das Hochbeet gekostet, das ab dem nächsten Frühjahr, wenn die Kräuter wieder sprießen, sicher allen viel Freude machen wird. Das Seniorenzentrum Stutensee bedankt sich ganz herzlich.
Heimleiter Hans-Friedrich Unglaube pflanzte die erste Gewürzstaude. Prokurist Thorsten Fredrich von der Demus GmbH, die das Hochbeet konzipiert und gebaut hatte, ließ es sich nicht nehmen, die Aktion persönlich zu begleiten. Obwohl die Vegetationsperiodelängst zuende war, gaben die verschiedenen Düfte eine Ahnung davon, wie es hier im nächsten Jahr aussehen wird. 

Heimat- und Museumskunde

Im Rahmen der Aktion „Gute Geschäfte Stutensee“ begegneten sich auf dem „Marktplatz“ die Vertreter der Volksbank Stutensee Hardt und des Heimat- und Hugenottenmuseums Friedrichstal, um Möglichkeiten der Kooperation zu erkunden. Voraussichtlich Mitte 2010 wird in Stutensee das neue Gebäude der Volksbank eingeweiht. Dabei könnte die neue Münzvitrine, die in Kürze im Heimatmuseum aufgestellt und mit seltenen Münzen - besonders aus der Geschichte Frankreichs - bestückt wird, den Besuchern einen Einblick in das Münzwesen in früherer Zeit geben.

Im Museum werden Führungen für Erwachsene und Schüler zu verschiedenen Themen und Anlässen angeboten. Nach der Vorbereitung in der Schule und der Führung oder Aktion im Museum selbst werden häufig Fragen zu den Exponaten als Vertiefung oder Kontrolle - einzeln oder in Gruppen - in schriftlicher Form auf Arbeitsblättern beantwortet. Beispiele dazu sind: Ortsgeschichte, Hugenotten, Tabak, Handwerk, Wohnen früher und das Schulwesen.

 

Foto: Klaus Bowe, Vorstandsmitglied der Volksbank Stutensee Hardt eG und Herr Hengst vom Heimat- und Hugenottenmuseum Friedrichstal

Gruppenraum streichen

Im Rahmen der Veranstaltung „Gute Geschäfte“, die innerhalb der Stutenseer Leistungsschau im September 2008 stattfand, handelte eine Kollegin des städtischen Kindergarten Lachwald für die Fischegruppe ein solches Geschäft aus. Der Wunsch der Gruppe bestand darin, ihren Gruppenraum neu gestrichen zu bekommen. Ein Geschäftspartner war gefunden, die Seeger Stiftung aus Stutensee. Herr Dürr, der Vorstand der Stiftung schickte einen Maler vorbei, der unseren Gruppenraum in sonnengelbe Farbe tauchte. Da bekanntlich kein Geld fließen durfte musste eine Gegenleistung geboten werden. Es wurde ein russischer Zupfkuchen samt Rezept gewünscht.
Vergangenen Mittwoch ( 28. Januar 2009) kam Herr Dürr persönlich in den Kindergarten und war von unserem freundlich, hellen Raum sofort begeistert. Die Kinder übergaben als Gegenleistung den Kuchen und ein gebasteltes Poster mit Fotos unseres Zimmers, vor, während und nach dem Streichen. Es war für alle ein vergnüglicher Besuch, erzählte Herr Dürr doch einige persönliche Geschichten und lauschte aufmerksam den Erzählungen der Kinder.
Ein herzliches Dankeschön, auch im Namen der Eltern an die Seeger Stiftung und Herrn Dürr für das „Gute Geschäft“.
Der Kindergarten würde sich freuen auch außerhalb dieser Aktion mit anderen Partnern „Gute Geschäfte“ abzuschließen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Im Rahmen der „Guten Geschäfte Stutensee 2008“, wurde eine Vereinbarung zwischen Rolf Amberger, der als Suchtkrankenhelfer u. Gruppenleiter der „Kreuzbundgruppe Stutensee“ tätig ist und Carmen Jung, „Praxis für Gesundheit, Energie u. Erfolg“ ebenfalls in Stutensee, geschlossen.Der Kreuzbund ist eine Selbsthilfegruppe, und so war es für Rolf Amberger und Carmen Jung naheliegend, hier einen Dialog zum Thema Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. So war es für Rolf Amberger und Carmen Jung naheliegend, hier einen Dialog zum Thema „Hilfe zur Selbsthilfe“ anzubieten.

Im Genaueren ging es um „Meridian-Klopfen“ (EFT, MET), eine Technik, die auch, selbst angewendet, sehr wirksam sein kann. Hinter vielen Süchten nach irgendwelchen Substanzen wie Alkohol, Medikamenten, Drogen, etc., stehen oft Ängste und andere negative Emotionen. Man geht davon aus, dass die Ursache für jedes emotionale und körperliche Leiden durch eine oder mehrere Blockaden in den 14 Meridianen (Energieleitbahnen, die auch bei der Akupunktur behandelt werden), ist.

Durch sanftes Beklopfen bestimmter Meridianpunkte werden die vorhandenen Blockaden und dadurch ausgelösten Störungen positiv beeinflusst, bzw. manchmal sofort aufgelöst. In jedem Fall, auch bei Selbstanwendung, bringt diese Technik eine enorme Erleichterung, bzw. Unterstützung im Heilungsprozess. Formulierungen, die auch das Gedankenfeld einbeziehen, beeinflussen diese Methode positiv auch auf der psychischen Ebene.
In den USA wurde die Effektivität dieses Verfahrens durch empirische Studien
bereits seit vielen Jahren nachgewiesen.
Mit mehr als 30 Teilnehmern der Kreuzbundgruppen Karlsruhe, Stutensee und Bruchsal fand über zwei Stunden ein reger Austausch zu diesem Thema im Mehrgenerationenhaus in Stutensee statt. Dabei zeigte Carmen Jung auch den praktischen Ablauf der Methode anhand eines Beispieles aus dem Publikum, so dass sich die Teilnehmer auch ein Bild vom Ablauf des Meridian-Klopfens machen konnten. Am Ende dieser Veranstaltung fand noch ein reger Austausch mit den Teilnehmern, Herrn Amberger und Frau Jung statt. Einige Teilnehmer hatten dann noch ganz persönliche Fragen, die beantwortet werden konnten.
Der Kreuzbund bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe, um aus der Sucht auszusteigen. In Selbsthilfegruppen erfahren sie durch Gespräche Hilfe zur Selbsthilfe. Jeder Mensch ist beim Kreuzbund herzlich willkommen. Die Gruppenarbeit ermöglicht es den Teilnehmern, ihre Probleme zu lösen, sich im Alltag zurecht zu finden und eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen. Der Kreuzbund fördert und praktiziert eine sinnvolle suchtmittelfreie Freizeit- gestaltung. Ansprechpartner für Hilfesuchende in Fragen zum Thema Meridian-Klopfen: Carmen Jung Praxis für „Gesundheit, Energie u. Erfolg“ Tel. 07244/742515.  Für den Kreuzbund in Fragen der Suchthilfe: Rolf Amberger, 07244/741314, 01511753294

"Tausche Tisch gegen Homepage"

"Tausche Tisch gegen Homepage": Eine Schreinerei und eine Blechnerei bauen gemeinsam einen Spezialtisch, der die Küchenarbeit in der Mensa des Schulzentrums Blankenloch erleichtert. Im Gegenzug helfen Schüler des Thomas-Mann-Gymnasiums den Unternehmen bei der Erstellung einer Webseite oder beim Unkraut jäten auf dem Firmengelände. Dieser Tausch wurde am 1. Marktplatz zwischen dem Blechner Rolf Geißler und Zimmermeister Manfred Beimel sowie dem TMG ausgehandelt.
Am 18. Februar 2009 schließlich übergaben Blechner Rolf Geißler aus Staffort und Zimmermeister Manfred Beimel aus Spöck zwei Tische mit integrierten Müllbehältern: Statt einfach die Tabletts mit schmutzigen Tellern, Servietten und Speiseresten abzustellen, können die Schüler künftig den Abfalltrennen und ihr Geschirr stapeln. „Damit erleichtern wir nicht nur die Arbeit des Küchenpersonals, sondern erziehen unsere Schüler auch zum bewussteren Umgang mit den Speisen“, hofft Cordula Arteaga, die Vorsitzende des Elternbeirates. Die Idee: Wer selber seinen Abfall entsorgen muss, entscheidet sich beim nächsten Essen vielleicht gleich für die kleinere Portion.
Für die Gegenleistung sorgen Schüler wie Dennis und Henrik aus der 10. Klasse des Gymnasiums. Sie werden bei Rolf Geißler den Internetauftritt überarbeiten und vielleicht einen kurzen Film über das Unternehmen drehen. Die Garten-AG der Schule kümmert sich dann, sobald das Wetter besser wird, um die Grünflächen von Manfred Beimel.
Das Engagement von Schülern, Eltern und Unternehmen würdigten auch Oberbürgermeister Klaus Demal, Bürgermeister Dr. Matthias Ehrlein, Bertram Hornung, 1. Vorsitzender der Aktiven Selbständigen Stutensee (ASS) und Klaudia Dworschak Mehrgenerationenhaus Bürgerwerkstatt Stutensee. Vor allem letztere hatten die „GutenGeschäfte“ überhaupt erst nach Stutensee geholt. Dank ihnen stehen die nächsten Geschäftsabschlüsse, bei denen es nicht um Geld, sondern um Leistungen geht, am Thomas-Mann-Gymnasium bereits an: Ein Landschaftsgärtner plant gemeinsam mit Schülern eine Umgestaltung des Schulhofes und kann sich dafür über Hilfe beim Bau seines Hühnerstalles freuen. Und die Volksbank Stutensee-Hardt tauscht einen Computer samt Drucker gegen einen Auftritt des Unterstufenchores? Ein Gewinn für beide Seiten.


Einsatz in der Fasanenbäckerei

Am verkaufsoffenen Sonntag, den 29.März 2009 wurde eine weitere Vereinbarung der „ Guten Geschäfte“ eingelöst
4 Erzieherinnen unseres  Kindergarten Lachwald / Märchenwald waren angetreten, die Bäckerin der Fasanenbäckerei beim Kinderbacken zu unterstützen. Und der Andrang war riesengroß, viele Kinder hatten sich bereits eingefunden, als wir um 13 Uhr die Backstube betraten. Den Kindern machte es einen Riesenspaß: der süße Dinkelteig wurde geknetet, zu unterschiedlichen Figuren geformt, mit Mohn ,Sesam oder Rosinen verziert und dann vom Bäcker im Ofen gebacken . Noch frisch und heiß aus dem Ofen wurden die gebackenen Kunstwerke von den Kindern verspeist. Wir versorgten die kleinen Bäcker mit richtigen Bäckermützen und halfen beim Ausrollen oder gaben die eine oder andere Idee. Es war schön, die frohe Kinderschar mit oder teilweise auch ohne ihre Eltern hier richtig in Aktion zu erleben. Wir kamen kaum nach, die voll belegten Bleche zum Ofen zu bringen und leere Backbleche auszulegen, so eifrig waren die Kinder am backen.
Eine schöne Idee der Fasanenbäckerei, ihre Backstube für die kleinsten zur Verfügung zu stellen. Uns hat es Spaß gemacht, die Kinder und die Bäcker zu unterstützen. Im Gegenzug kommen wir mit unseren Kindergartenkindern demnächst ebenfalls zum Backen in die Backstube der Fasanenbäckerei.

  


 

Pfadfinder Blankenloch und Eis-Michel machen „Gute Geschäfte“ 

Im Mai 2009 war es endlich soweit. Die Pfadfinder Blankenloch und Michael Franzen vom Eis-Michel lösten Ihre Engagement-Vereinbarungen der Guten Geschäfte ein. Bei den „Guten Geschäften“ geht es darum, dass gemeinnützige Vereine und Geschäftsleute eine Vereinbarung treffen von der beide Seiten profitieren. Dabei soll es bewusst nicht um Geld gehen. Wir Pfadfinder hatten uns auf folgenden „Deal“ eingelassen: Wir stellen an einem bestimmten Tag für Herrn Franzen Sperrmüll vom Speicher auf die Straße und im Gegenzug bekommen wir für ca. 40 Kinder jeweils Eis.

Am 08.05.2009 schaute der Eis-Michel mit seinem Eis-Mobil beim Mehrgenerationhaus und Jugendzentrum vorbei. Dort waren die Pfadfinder im Rahmen der 72-Stunden Aktion im Einsatz und gestalteten das Außengelände des Mehrgenerationenhaus und Jugendzentrum. Das Eis war für die Kinder und Jugendlichen eine willkommen Abwechslung.

Im Gegenzug waren wir am 19.05.2009 in der Eggensteiner Straße und entrümpelten den Speicher. 3 schwere Öfen und ein Sofa waren für unsere 15 Jugendlichen und Gruppenleiter kein Problem und wo wir gerade dabei waren brachten wir noch mehr Sperrmüll zur Abholung auf den Gehsteig. Auch nach dieser Aktion bedankte sich Herr Franzen bei den Helfern mit einem Eis und einer kleinen „Betriebsbesichtigung“.

Beide „Vertragspartner“ waren sich einig, dass dies ein „Gutes Geschäft“ war. 

Bandenwerbung gegen Trikot

Im Rahmen der Gewerbeschau Stutensee im September 2008, initiiert durch den Gewerbeverband Aktive Selbstständige Stutensee (ASS) und das Mehrgenerationenhaus Bürgerwerkstatt Stutensee, entstand ein Kooperationsvertrag zwischen Antweiler Zahntechnik GmbH Karlsruhe, vertreten durch Frau Sieglinde Antweiler und FC Germania Friedrichstal, vertreten durch den Verwaltungsvorstand Herrn Lutz Schönthal.
Die Jugendlichen erhielten einen neuen Trikotsatz in den Traditionsfarben schwarz/weiß. Im Gegenzug erhält die Firma Antweiler Zahntechnik GmbH für die Dauer von 3 Jahren eine Bandenwerbung über 3 m auf dem Hauptplatz.
Die Umsetzung der Vereinbarung erfolgte nach einem Training der D-Jugend beim FC Germania. Spieler und Spielerin sowie Trainer und Vorstand waren begeistert über die neue Ausstattung. Bei dieser Gelegenheit kam die Idee für weitergehende Kooperationen. Herr Schönthal sicherte sich beispielsweise Praktikumsplätze für die FC Jugendlichen im Bereich Zahntechnik, welche die Firma Antweiler Zahntechnik, sehr gerne bereitstellt.
Frau Antweiler betonte, stolz auf die Mannschaft zu sein und freut sich über die Kooperationsidee für Jugendliche. „Die Umsetzung des Projektes zu Gunsten Jugendlicher in unsere Region hat uns sehr gefreut und wir haben uns gerne für die jungen Spieler engagiert.“
Das herzliche Speeddating mit „notarieller“ Verbindlichkeit, das im Szenario des Marktplatzes „Gute Geschäfte Stutensee“ während der Gewerbeschau stattfand, hat in diesem Fall sehr erfolgreich das Engagement von Firmen zu gemeinnützigen Einrichtungen in Stutensee gefördert.


Vortrag gegen Backen von Plätzchen

Im Rahmen der „1. Guten Geschäfte Stutensee“ bekamen wir von Frau Salgert von Heliotrop das interessante Angebot bei einem Vortrag die „Mythologie der Edelsteine“ zu erkunden. Nach der Einführung in die wissenswerte Geschichte der Edelsteine, bestand natürlich auch die Gelegenheit die Steine und Schmuckstücke zu bestaunen und in die Hand zu nehmen. Als Gegenleistung hat das MGH für Gabriele Salgert bei einer anderen Veranstaltung Plätzchen á la Hildegard von Bingen gebacken.

Einführung in die „Energetische Hausapotheke“ im Tausch für Mithilfe bei Umzug

Unser zweites „Gute Geschäft“, dass wir im Herbst 2008 beim Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige vereinbaren konnten, war ein Einführungsabend in die Meridian Energie Technik (MET). Carmen Jung, „Praxis für Gesundheit, Energie u. Erfolg“ zeigte, wie man durch Beklopfen der Meridianpunkte vorhandene Blockaden, Ängste und Störungen (Migräne, Verdauungsprobleme, u.a.) positiv beeinflussen oder sogar auflösen kann. MET ist für die Selbstbehandlung leicht zu erlernen und deshalb als „energetische Hausapotheke“ für jeden nutzbar. Ein Team des MGH wird seine Energie im Gegenzug für die Unterstützung bei einem Umzug einsetzen.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

So lautete das Thema des Vortragsabends mit den Rechtsanwälten Kleiner & Kieck-häfer am 24. September 2009 in den Räumen der Diakonie/Sozialstation in Blankenloch. Dass dies nicht nur ein Thema für alte und kranke Menschen ist, zeigte sich schon an der regen Teilnahme des zahlreichen, auch jüngeren Publikums.

Die Referentin, Frau Heike Kleiner führte sehr anschaulich und mit alltagspraktischen Beispielen die einzelnen Aspekte und Fragestellungen aus. Viele Menschen stellen sich angesichts von Fernsehmeldungen oder auch nach Erfahrungen im Verwandten- und Bekanntenkreis die Frage, wie sie selbst ihren Lebensabend verbringen möchten. Schwieriger wird es, wenn wir uns über das Thema Krankheit, Siechtum und eine evtl. damit einhergehende notwendige Betreuung Gedanken machen müssen. Um seine Gedanken und Wünsche vorab zu formulieren, gibt es die Möglichkeit, Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten abzufassen. Im Vortrag wurden dazu die Begriffe Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung erklärt und gezeigt, wie diese formell abzufassen sind – immer auch unter dem Aspekt der Neuerungen im Gesetz zur Patientenverfügung das am 01.09.2009 in Kraft getreten ist.

Der Abend war im Rahmen des Stutenseer „Marktplatzes der Guten Geschäfte“ im September 2008 in Blankenloch vereinbart worden. Frau Kleiner von der Kanzlei Kleiner&Kieckhäfer stellte sich kostenfrei als Referent zur Verfügung und so konnte auch die Teilnahme für interessierte Einwohner aus Stutensee und Weingarten kostenlos angeboten werden.

 

Erben und Vererben


lautete das Thema des Vortragsabends mit Herrn Rechtsanwalt Patrick Wauer am 28.April 2009 in den Räumen der Sozialstation in Blankenloch. Dass dies ein interessantes und vielschichtiges Thema ist, zeigte sich schon an der regen Teilnahme des zahlreichen Publikums. Was müssen die Angehörigen nach einem Todesfall konkret tun? Welche Rechte und Pflichten hat der Erbe zu beachten? Wann braucht man ein Testament? Und: Welche Arten von Testamenten gibt es? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema „Erben und Vererben“ beantwortete Herr Rechtsanwalt Wauer. Der Abend war im Rahmen des Stutenseer „Marktplatzes der Guten Geschäfte“ im September 2008 in Blankenloch vereinbart worden. Herr Wauer stellte sich kostenfrei als Referent zur Verfügung und so konnte auch die Teilnahme für interessierte Einwohner aus Stutensee und Weingarten kostenlos angeboten werden.